Mit 149 statt 80 km/h durch Baustelle gerast – Führerausweis sofort weg

(Siders/Sitten VS). Am Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 9.20 Uhr wurde ein Automobilist mit einer Geschwindigkeit von 149 km/h statt der erlaubten 80 km/h registriert.

Die Geschwindigkeitskontrolle erfolgte im Baustellenbereich der Rhoneautobahn A9 zwischen den Anschlüssen Siders-West und Sitten-Ost.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 9.20 Uhr
  • Ort: Baustellenbereich der A9 zwischen Siders-West und Sitten-Ost
  • Gemessen: 149 km/h
  • Erlaubt: 80 km/h
  • Lenker: 26-jähriger französischer Staatsangehöriger
  • Massnahme: Führerausweis noch vor Ort entzogen
  • Verfahren: Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet
  • Einordnung: Dreissigstes Raserdelikt im Wallis

Dreissigstes Raserdelikt im Wallis

Dem 26-jährigen französischen Staatsangehörigen wurde der Führerausweis noch vor Ort entzogen.

Er wurde bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt sowie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die eine Untersuchung eingeleitet hat.

Rücksichtnahme und Sicherheit für das Strassenpersonal

Beim Annähern an eine Baustelle sind besondere Vorsicht und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen von entscheidender Bedeutung. Kantoniere sowie Mitarbeitende, die Unterhalts-, Asphaltierungs- oder andere Strassenarbeiten ausführen, sind regelmässig in unmittelbarer Nähe des fliessenden Verkehrs tätig und dadurch den Gefahren des Strassenverkehrs besonders ausgesetzt.

Die Kantonspolizei erinnert alle Verkehrsteilnehmenden daran, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, die Signalisation zu beachten und sich beim Annähern an jede Baustelle, auch an eine temporäre, besonders aufmerksam zu verhalten.

Langsamer fahren heisst auch, jene zu schützen, die auf unseren Strassen arbeiten.


ℹ️ Warum eine Temporeduktion in Baustellen besonders wichtig ist

Strassenbaustellen sind Arbeitsplätze mitten im Verkehr. Mitarbeitende bewegen sich dort teilweise nur wenige Meter neben vorbeifahrenden Fahrzeugen und arbeiten gleichzeitig mit schweren Maschinen, Walzen und Baustellenfahrzeugen.

Die SUVA zählt den Strassenverkehr deshalb ausdrücklich zu den zentralen Gefahren im Verkehrsweg- und Tiefbau. Auch das ASTRA weist darauf hin, dass Baustellen erhöhte Anforderungen an Verkehrsteilnehmende stellen und Unfälle dort wegen eingeschränkter Platzverhältnisse auch Rettung und Bergung erschweren können.

Tempolimiten in Baustellen dienen somit nicht nur der sicheren Verkehrsführung. Sie schaffen zugleich mehr Schutz für jene Personen, die direkt neben dem fliessenden Verkehr arbeiten. Angepasstes Tempo, genügend Abstand und volle Aufmerksamkeit können entscheidend dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden.


 

Quelle: Kantonspolizei Wallis
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