Polizei.news Markenbotschafter SchneeToni live aus Courmayeur (IT): Lawinengefahr!

Polizei.news-Markenbotschafter SchneeToni meldet sich auch am Freitagmorgen (13.02.2026) aus dem italienischen Courmayeur.

Über ihm: tiefblauer Himmel. Vor ihm: das gewaltige Mont-Blanc-Massiv mit fast 4’800 Metern Höhe. Eigentlich ein Postkartenmotiv, doch genau diese Kulisse steht in starkem Kontrast zur aktuellen Lage. Denn trotz des Traumwetters bleibt die Lawinengefahr hoch. Das sonnige Intermezzo ist lediglich eine kurze Verschnaufpause. Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Die Lawinenlage bleibt also angespannt.



Viel Schnee, gespannte Hänge

Die klare Sicht täuscht. In Höhenlagen über 2’000 Metern liegen teils mehr als zwei Meter Schnee. Wind, Regenphasen und massive Neuschneemengen der vergangenen Tage haben die Schneedecke stark belastet. Mehrere spontane Lawinenabgänge wurden bereits beobachtet, andere Hänge wirken sichtbar instabil.

SchneeToni spricht im Livestream offen an, wie trügerisch solche Bilder sein können: Sonne bedeutet nicht automatisch Sicherheit.

Helikopter im Einsatz

Besonders eindrücklich sind die Szenen über Courmayeur: Ein Helikopter kreist über den Hängen, kurz darauf detonieren gezielte Sprengladungen. Sekunden später lösen sich Schneemassen und gleiten kontrolliert talwärts.

Was spektakulär aussieht, ist kontrollierte Präventionsarbeit. Lawinendienste sichern neuralgische Punkte systematisch ab, um unkontrollierte Abgänge zu verhindern. Strassen, Siedlungsbereiche und Skipisten sollen so geschützt bleiben. Für die Zuschauer von Polizei.news wird sichtbar, wie viel Aufwand hinter der Sicherheit eines Wintersportortes steckt.

Lage auch in der Schweiz angespannt

Die Situation endet nicht an der Landesgrenze. Über den Mont-Blanc-Tunnel ist Courmayeur direkt mit Chamonix verbunden, von dort reicht das Wettersystem bis ins südliche Wallis. Auch in Teilen der Schweizer Alpen fiel in den vergangenen Tagen viel Schnee, teils begleitet von Regen bis in mittlere Lagen.

Gerade diese Mischung ist kritisch: schwere, feuchte Schneeschichten unten, grosse Zusatzlast oben. Die Schneedecke ist vielerorts labil aufgebaut. Schon geringe Zusatzbelastungen können Schneebretter auslösen.

Klare Haltung: Respekt statt Risiko

Polizei.news appelliert deshalb erneut an Wintersportler und Ausflügler:

  • Nur geöffnete und gesicherte Pisten nutzen
  • Aktuelle Lawinenbulletins konsequent beachten
  • Gesperrte Bereiche und Routen strikt meiden
  • Vorläufig auf Touren abseits gesicherter Zonen verzichten

Das Panorama rund um den Mont Blanc bleibt beeindruckend. Doch wer sich jetzt im Gebirge bewegt, braucht nicht nur Kamera und Sonnenschutz, sondern vor allem Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein.

SchneeToni wird die Entwicklungen für Polizei.news weiter direkt vor Ort begleiten und frühzeitig auf Risiken aufmerksam machen.

 

Quelle: SchneeToni/Polizei.news
Bildquelle: : SchneeToni/Polizei.news

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